Artenschutzeinrichtungen

Einerseits kann man durch das Pflanzen bestimmter Pflanzenarten an diese Arten angepasste Tiere fördern. Andererseits bieten Elemente wie liegendes und stehendes Totholz vielfältigen Lebensraum. Für Eidechsen lassen sich Burgen bauen und bodenbrütende Wildbienen können Sandarien besiedeln.

Denkt man an bestimmte Arten und ihre Bedürfnisse, kann man ihnen helfen, sich im Garten anzusiedeln. Artenschutz bedarf Wissen über die zu schützende Art, aber dann wird man oft durch erstaunliche Beobachtungen im eigenen Garten für manche Mühe belohnt.

Liegendes Lebensraumholz
Lebensraumholz (Totholz) liegend

Moose, Pilze, Käfer, Algen, Mikroorganismen, Insekten, Spinnen, … die Liste der Nutznießer von liegendem Totholz ist groß.

Stehendes Lebensraumholz
Lebensraumholz (Totholz) stehend

Steht Totholz aufrecht in der Sonne ist es eine Nistmöglichkeit zum Beispiel für Wildbienen, aber auch andere Insekten.

Eidechsenburg
Käferkeller/ Igeltippi/ Eidechsenburg

Steht Totholz dicht nebeneinander aufrecht 40 cm tief in Erde profitieren besonders Käfer von diesem Käferkeller.

Sind in der Nähe Eidechsen, kann man ihnen einen neuen Lebensraum zum Jagen, zur Eiablage und Überwinterung bauen (siehe Bild).

Sandarium (3)
Abbruchkante/Lehmwand/Sandarium

Einige spezialisierte Wildbienen brauchen einen sandigen Lebensraum, der nur schütter mit Pflanzen bewachsenen ist, die mit wenig Nährstoffen und Trockenheit zurechtkommen.